Einstieg & Praxis

Was ist artwork?

Wofür Kulturbetriebe artwork einsetzen, welche Module es gibt und wie dieses Handbuch dich vom ersten Tag bis zur Routine begleitet

artwork ist die gemeinsame Arbeitsfläche eines Kulturbetriebs: Ein Theater, Konzerthaus, Museum oder Festival plant darin seine Produktionen, belegt seine Räume, teilt sein Personal ein, verwaltet Material, Budgets, Verträge und Kontakte. Der Nutzen entsteht weniger durch das einzelne Modul als durch den Zusammenhang: Ein Termin im Kalender ist zugleich der Rahmen für Schichten, ein Projekt bündelt Termine, Team, Budget und Dokumente, und wer eine Information einmal einträgt, muss sie an keiner zweiten Stelle wiederholen.

Vier Wege durch dieses Handbuch

Die Module und ihr Praxiswert

ModulWas es tutTypischer Nutzen
ProjekteProduktionen und Veranstaltungsreihen als Container für Termine, Team, Budget, Dokumente und frei konfigurierbare TabsAlle Informationen einer Produktion an einem Ort; Tabs pro Abteilung; Drucklayouts für Externe
KalenderRaumbelegung und Termine, Raumanfragen und Verifizierung, Planungskalender, SerienBelegungskonflikte sofort sehen; Disposition und Abteilungen arbeiten im selben Kalender
DienstplanSchichten je Gewerk, Personal per Drag & Drop einteilen, Festschreiben, Arbeitszeitregeln, StundenkontenPersonalplanung ohne Excel; Mitarbeitende sehen ihren Einsatzplan; Regelverstöße werden erkannt
InventarArtikelkatalog, Verfügbarkeit über die Zeit, Materialausgaben und LeihscheineTechnik und Fundus wissen, was wann wo ist; Überbuchungen fallen vor der Produktion auf
To-dosChecklisten und Aufgaben mit Fristen, auch als Vorlagen und im ProjektWiederkehrende Abläufe (Premierenvorbereitung, Abbau) als Checkliste
Finanzierungsquellen und BudgetFördermittel, Projektbudgets, Verifizierung, Sage-AnbindungMittelverwendung je Projekt nachvollziehen; Budget vor der Freigabe prüfen
CRMKontakte nach frei definierten Kontaktarten, Import, Dubletten, externer ZugriffCompagnien, Agenturen, Hersteller, Unterkünfte mit Projekten verknüpfen; Externe füllen Daten selbst aus
Dokumente & VerträgeVerträge mit Zugriffssteuerung, Vertragsbausteine, DokumentenanfragenVerträge dort ablegen, wo das Projekt ist; fehlende Dokumente intern anfordern
BI-DashboardKennzahlen zu Publikum, Einnahmen, Auslastung und Aufwand je ProduktionSpielzeiten vergleichen; Datenlücken erkennen
Nutzer*innen & TeamsKonten, Freelancer, Dienstleister, Teams, Rechte, ArbeitsdatenRechte nach Rollenbild vergeben; Verträge und Arbeitszeitmuster als Grundlage der Planung
BenachrichtigungenMeldungen nach Themen, E-Mail und Push, ChatJede*r bekommt genau die Hinweise, die die eigene Arbeit betreffen
SystemBranding, Mail, Anmeldung, Schnittstellen, Module, DateiregelnDas Haus bestimmt, welche Module sichtbar sind und wie artwork nach außen auftritt

artwork hat keine vorgegebene Lesart

Ein Projekt kann eine Produktion, eine Veranstaltung, eine Reihe oder ein Festival sein. Tabs, Bausteine, Kontaktarten, Terminarten und Gewerke sind frei benennbar. Die Praxisfälle zeigen bewährte Zuschnitte; entscheidend ist, dass euer Haus eine Konvention wählt und sie in der Einrichtung festhält.

Wie die Module zusammenhängen

Räume und Terminarten sind die Grundlage des Kalenders. Ohne sie gibt es keine Termine.

Ein Termin liegt in einem Raum, kann zu einem Projekt gehören und bestimmt dessen Zeitraum mit. Er kann Untertermine, eine Timeline und Schichten tragen.

Gewerke und Funktionen sind die Grundlage des Dienstplans. Eine Schicht gehört zu einem Gewerk, braucht Funktionen und wird mit Personen besetzt, deren Arbeitsprofil dazu passt.

Ein Projekt bündelt Termine, Schichten, Budget, Dokumente, Kontakte und Aufgaben. Sein Team entscheidet, wer es sehen und bearbeiten darf.

Rechte und Module bestimmen, was jede Person sieht. Eine fehlende Funktion ist meist eine Frage der Berechtigung oder der Modul-Sichtbarkeit, nicht der Version.

Wie das Handbuch aufgebaut ist

  • Einstieg & Praxis (dieser Bereich): Orientierung, Einrichtung, Rollenpfade, Praxisfälle und der Aufgaben-Index. Diese Seiten erklären wenig selbst, sondern führen zur richtigen Stelle.
  • Mit artwork arbeiten: ein Kapitel pro Modul, jeweils mit Überblick, den einzelnen Funktionen und den zugehörigen Einstellungen. Hier schlägst du nach, wenn du gerade in der Software arbeitest.
  • Administration: Systemmenü und Papierkorb.
  • Updates: das Changelog jeder Version mit Links in die betroffenen Kapitel.

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